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Technische Fachbegriffe und Abkürzungen Glossar: I

IANA, ICANN, IETF, IMAP, Implementierung, Instant Messaging, Internet, ISM-Band, ISP, IT, ITU, …


IANA (engl. Abk.): Die Internet Assigned Numbers Authority ist eine Abteilung der ICANN und für die Zuordnung von Nummern und Namen im Internet, insbesondere von IP-Adressen, zuständig. Sie ist eine der ältesten Institutionen im Internet.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Assigned_Numbers_Authority aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


ICANN (engl. Abk.): Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers koordiniert die Vergabe von einmaligen Namen und Adressen im Internet. Dazu gehört die Koordination des Domain Name Systems und die Zuteilung von IP-Adressen, was auch als IANA-Funktion bezeichnet wird. Die ICANN hat ihren Hauptsitz in Los Angeles und ist in Kalifornien als Non-Profit-Organisation registriert.

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IETF (engl. Abk.): Internet Engineering Task Force (deutsch: Internettechnik-Arbeitsgruppe) ist eine Organisation, die sich mit der technischen Weiterentwicklung des Internets befasst, um dessen Funktionsweise zu verbessern. Ihr Auftrag ist die Erstellung hochqualitativer, relevanter technischer Dokumente, welche die Art und Weise beeinflussen, wie Menschen das Internet weiterentwickeln, benutzen und verwalten. Diese Dokumente umfassen Internetprotokollstandards, Beschreibungen momentan bekannter Verfahren sowie verschiedener Dokumente mit eher informativem Charakter. Im Gegensatz zur eher forschungsorientierten Internet Research Task Force (IRTF), kümmert sich die IETF mehr um die kurzfristig zu lösenden Probleme des Internets, insbesondere um die Standardisierung der im Internet eingesetzten Kommunikationsprotokolle. Zur Internetprotokollfamilie gehören beispielsweise das Internet Protocol (IP), die Transportprotokolle UDP, TCP und SCTP sowie das Anwendungsprotokoll -> HTTP zur Übertragung von Web-Inhalten.

Die IETF ist eine offene, internationale Freiwilligenvereinigung von Netzwerktechnikern, Herstellern, Netzbetreibern, Forschern und Anwendern, die für Vorschläge zur Standardisierung des Internets zuständig ist. Sie steht jedem interessierten Individuum offen und es existiert keine förmliche Mitgliedschaft oder Mitgliedsvoraussetzung. Die IETF besitzt als lose Organisation keine Rechtsform.

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Ein Imageboard ist ein Bulletin Board System (BBS) im Internet, über das hauptsächlich Bilder oder kleinere Binärdateien ausgetauscht werden. Über diese wird dann diskutiert. Dabei ist das BBS in bestimmte Kategorien, sogenannte Boards, eingeteilt, deren Themen von allgemeinen bis zu sehr speziellen reichen.

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IMAP (engl. Abk.): Internet Message Access Protocol, ursprünglich Interactive Mail Access Protocol, ist ein Netzwerkprotokoll, das ein Netzwerkdateisystem für E-Mails bereitstellt.
IMAP wurde in den 1980er Jahren mit dem Aufkommen von Personal Computern entworfen, um bei der Mail-Kommunikation Abhängigkeiten von einzelnen Client-Rechnern aufzulösen. Zu diesem Zweck erweitert IMAP die Funktionen und Verfahren von Post Office Protocol (POP) so, dass Benutzer ihre Mails, Ordnerstrukturen und Einstellungen auf den (Mail-)Servern speichern und belassen können. Die (PC-)Clients greifen direkt online auf die Informationen auf den Servern zu und müssen allenfalls Kopien davon beherbergen. Während ein Benutzer von POP nach Verlust seines PCs entweder alle E-Mails verloren hat oder bereits gelöschte E-Mails erneut erhält, behält ein Benutzer von IMAP seine Mails auf den Servern und, auch über mehrere und verschiedene Clients hinweg, immer einen einheitlichen Zugriff.

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Die Implementierung (lateinisch implere „anfüllen, erfüllen“) ist die Umsetzung von festgelegten Strukturen und Prozessabläufen in einem System unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen, Regeln und Zielvorgaben, also im Sinne einer Spezifikation.

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Instant Messaging [ˌɪnstənt ˈmɛsɪdʒɪŋ] (kurz IM; englisch für sofortige Nachrichtenübermittlung) oder Nachrichtensofortversand ist eine Kommunikationsmethode, bei der sich zwei oder mehr Teilnehmer per Textnachrichten unterhalten (genannt chatten). Dabei geschieht die Übertragung im Push-Verfahren, so dass die Nachrichten unmittelbar beim Empfänger ankommen. Die Teilnehmer müssen dazu mit einem Computerprogramm (genannt Client) über ein Netzwerk wie das Internet direkt oder über einen Server miteinander verbunden sein. Viele Clients unterstützen zusätzlich die Übertragung von Dateien und Audio- und Video-Streams.

Benutzer können sich gegenseitig in ihrer Kontaktliste führen und sehen dann an der Präsenzinformation, ob der andere zu einem Gespräch bereit ist.

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Das Internet (von englisch internetwork, zusammengesetzt aus dem Präfix inter und network ‚Netzwerk‘ oder kurz net ‚Netz‘), umgangssprachlich auch Netz, ist ein weltweiter Verbund von Rechnernetzwerken, den autonomen Systemen. Es ermöglicht die Nutzung von Internetdiensten wie WWW, E-Mail, Telnet, Usenet und FTP. Dabei kann sich jeder Rechner mit jedem anderen Rechner verbinden. Der Datenaustausch zwischen den über das Internet verbundenen Rechnern erfolgt über die technisch normierten Internetprotokolle. Die Technik des Internets wird durch die RFCs der Internet Engineering Task Force (IETF) beschrieben.

Die Verbreitung des Internets hat zu umfassenden Umwälzungen in vielen Lebensbereichen geführt. Es trug zu einem Modernisierungsschub in vielen Wirtschaftsbereichen sowie zur Entstehung neuer Wirtschaftszweige bei und hat zu einem grundlegenden Wandel des Kommunikationsverhaltens und der Mediennutzung im beruflichen und privaten Bereich geführt. Die kulturelle Bedeutung dieser Entwicklung wird manchmal mit der Erfindung des Buchdrucks gleichgesetzt.

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Ein Internetdienst ist eine Anwendung des Internets im technischen Sinne. Das Internet selbst stellt lediglich die Infrastruktur zur Übertragung der Daten zur Verfügung. Ein Nutzen für die Anwender entsteht erst dadurch, dass, basierend auf der Struktur des Internets, dem Anwender verschiedene Dienste zur Verfügung stehen. So hat der Dienst des World Wide Web dem Internet Anfang der 1990er-Jahre erst zum Durchbruch verholfen. Auch heute noch kommen immer neue Dienste hinzu.

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Ein Internetforum (von lat. forum, Marktplatz), auch Webforum, Diskussionsforum, Computerforum, Online-Forum oder Bulletin Board, ist ein virtueller Platz zum Austausch und zur Archivierung von Gedanken, Meinungen und Erfahrungen. Die Kommunikation in Foren ist asynchron, das heißt ein Beitrag wird nicht unmittelbar und sofort, sondern zeitversetzt beantwortet.

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IP (engl. Abk.): Internet Protocol ist ein in Computernetzen weit verbreitetes Netzwerkprotokoll und stellt die Grundlage des Internets dar. Es ist die Implementierung der Internetschicht des TCP/IP-Modells bzw. der Vermittlungsschicht (engl. Network Layer) des OSI-Modells. IP ist ein verbindungsloses Protokoll, d. h. bei den Kommunikationspartnern wird kein Zustand etabliert.

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ISDN (engl. Abk.): Integrated Services Digital Network: Digitales Festnetz.


ISM-Band (ISM = engl. Abk.): Industrial Scientific Medical: Global verfügbarer lizenzfreier Frequenzbereich bei 2,4 Gigahertz für Industrie, Wissenschaft und Medizin.


ISP (engl. Abk.): Internet Service Provider: Internet-Dienste-Anbieter. Bei diesem mietet man -> Webspace für seine -> Website, die auf einem -> Webserver für die Nutzer des -> WWW erreichbar ist.


IT (Abk.): Informationstechnik (kurz IT) ist ein Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie für die dafür benötigte Hard- und Software (Informationstechnisches System). Wird in Deutschland meist englisch ausgesprochen, als wenn es ein Fachbegriff aus dem englischsprachigen Ausland wäre.
Dort verwendete man aber den gleichen inzwischen veralteten Begriff wie bei uns: "Electronic Data Prozess" (EDP). Vergleichbar mit unserem Begriff -> EDV.

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ITU (engl. Abk.): International Telecommunications Union: 1993 aus der -> CCITT hervorgegangene internationale Organisation von Herstellern und staatlichen Einrichtungen im Bereich der Telekommunikation. Definiert auch Normen und Standards.


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