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Glossar: T


Tablet (englisch tablet ‚Schreibtafel‘, US-engl. tablet ‚Notizblock‘) oder Tabletcomputer: tragbarer, flacher Computer in besonders leichter Ausführung mit einem Touchscreen, aber, anders als bei -> Notebooks, ohne ausklappbare Tastatur. Aufgrund der leichten Bauart und des berührungsempfindlichen Bildschirms zeichnen sich Tablets durch eine einfache Handhabung aus. Die Geräte ähneln in Leistungsumfang, Bedienung und Form modernen -> Smartphones und verwenden meist ursprünglich für Smartphones entwickelte -> Betriebssysteme wie -> Android oder Apple iOS™. Großer Nachteil dieser Geräte ist der nicht wechselbare -> Akku. Bevor man solch ein Gerät kauft, sollte man wissen, dass ein Austausch vom Hersteller nicht wirklich vorgesehen und deshalb jeder Defekt ein wirtschaftlicher Totalschaden ist (geplante Obsoleszenz, Beleg). Auch die Entsorgung ist problematisch, weil der Akku meist schwer vom Rest getrennt werden kann (verklebt, Gehäuse schwer zu öffnen, also auch beim Rohstoffverwerter unnötig erschwerte Abläufe). Wer seinen Geldbeutel und die Umwelt schonen will, kauft keine Geräte mit fest verbautem Akku!


TCP (engl. Abk.): Transmission Control Protocol, zu deutsch Übertragungssteuerungsprotokoll) ist ein Netzwerkprotokoll, das definiert, auf welche Art und Weise Daten zwischen Computern ausgetauscht werden sollen. Nahezu sämtliche aktuellen Betriebssysteme moderner Computer beherrschen TCP und nutzen es für den Datenaustausch mit anderen Rechnern. Das Protokoll ist ein zuverlässiges, verbindungsorientiertes, paketvermittelndes Transportprotokoll in Computernetzwerken. Es ist Teil der Internetprotokollfamilie, der Grundlage des Internets.

Entwickelt wurde TCP von Robert E. Kahn und Vinton G. Cerf. Ihre Forschungsarbeit, die sie im Jahre 1973 begannen, dauerte mehrere Jahre. Die erste Standardisierung von TCP erfolgte deshalb erst im Jahre 1981 als RFC 793. Danach gab es viele Erweiterungen, die bis heute in neuen RFCs, einer Reihe von technischen und organisatorischen Dokumenten zum Internet, spezifiziert werden.

Im Unterschied zum verbindungslosen UDP (User Datagram Protocol) stellt TCP eine Verbindung zwischen zwei Endpunkten einer Netzverbindung (Sockets) her. Auf dieser Verbindung können in beide Richtungen Daten übertragen werden. TCP setzt in den meisten Fällen auf das IP (Internet-Protokoll) auf, weshalb häufig (und oft nicht ganz korrekt) auch vom „TCP/IP-Protokoll“ die Rede ist. In Protokollstapeln wie dem OSI-Modell sind TCP und IP nicht auf derselben Schicht angesiedelt. TCP ist eine Implementierung der Transportschicht.

Aufgrund seiner vielen angenehmen Eigenschaften (Datenverluste werden erkannt und automatisch behoben, Datenübertragung ist in beiden Richtungen möglich, Netzüberlastung wird verhindert usw.) ist TCP ein sehr weit verbreitetes Protokoll zur Datenübertragung. Beispielsweise wird TCP als fast ausschließliches Transportmedium für das -> WWW, -> E-Mail und viele andere populäre Netzdienste verwendet.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Transmission_Control_Protocol aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Tethering (engl.: anbindend): Anbindung des -> Modems im Mobiltelefon an einen -> Computer. Nutzung eines Mobiltelefons als Modem für einen Computer, um damit ins -> Internet zu gehen, wenn dieser keinen -> DSL-Anschluss hat oder wenn ein -> Notebook unterwegs -> online gehen soll.


TFT (engl. Abk.): Thin Film Transistor. Dünnfilm-Transistor. Verwendung in Bildschirmen mit TFT-Technik. Ein TFT-Display besteht aus tausenden aneinandergesetzten Dünnfilm-Transistoren, die einzeln angesteuert werden können. Jeder Transistor entspricht einem dargestellten Pixel. Die Herstellung von TFT-Farbdisplays ist sehr aufwändig und es gibt viel Ausschuss, daher sind die Preise für diese Geräte relativ hoch. Firmen wie z. B. LG, Philips, Samsung und Sharp haben viel Erfahrung in der Produktion und bieten Bildschirme, deren Darstellungsqualität Röhrengeräten schon sehr nahe kommt. TFT-Displays brauchen dank geringer Gehäusetiefe wenig Platz auf dem Schreibtisch. Außerdem haben sie einen wesentlich geringeren Stromverbrauch und bieten ein angenehm ruhiges, flimmerfreies Bild.


TLD (engl. Abk.): Jeder Name einer -> Domain im -> Internet besteht aus einer Folge von durch Punkte getrennten Zeichenfolgen. Die Bezeichnung Top-Level-Domain (von englisch top-level domain‚ Bereich oberster Ebene‘) bezeichnet dabei den letzten Namen dieser Folge und stellt die höchste Ebene der Namensauflösung dar. Ist der vollständige Domain-Name eines Rechners beziehungsweise einer Website beispielsweise de.example.com, so entspricht das rechte Glied (.com) der Top-Level-Domain dieses Namens.

Im Domain Name System (-> DNS) werden die kompletten Namen und damit auch die TLDs referenziert und aufgelöst, also einer eindeutigen -> IP-Adresse zugeordnet. Die Registrierungsstelle legt dabei einen Datenbank-Eintrag über den Inhaber an, der Whois-Abfragen über das gleichnamige Protokoll, ähnlich einem Telefonbuch, ermöglicht.

TLDs werden von der -> IANA in zwei Hauptgruppen und einen Sonderfall unterteilt:

    allgemeine TLDs: generic TLDs (gTLDs), unterteilt in sponsored TLDs (sTLDs) und unsponsored TLDs (uTLDs)
    länderspezifische TLDs: country-code TLDs oder ccTLDs
    die Infrastruktur-TLD (iTLD) .arpa (Sonderfall) und das (jedoch nie in Gebrauch gewesene) .root

Nicht mehr in Gebrauch sind die Sonderfälle .bitnet und .uucp.

Eine Liste aller Top-Level-Domains findet sich auf der Internetseite der IANA, siehe Abschnitt Weblinks „Root Zone Database“

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Top-Level-Domain aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


TLS (engl. Abk.): Transport Layer Security, weitläufiger bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (-> SSL), ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet. Seit Version 3.0 wird das SSL-Protokoll unter dem neuen Namen TLS weiterentwickelt und standardisiert, wobei Version 1.0 von TLS der Version 3.1 von SSL entspricht.


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