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Glossar: H


Hardware bezeichnet in der Computertechnik den Teil, den man "anfassen" kann, also die Geräte wie z. B. den Monitor, die Tastatur, den -> Computer usw. - im Gegensatz zur -> Software.


HD-Telefonie: darunter versteht man das Telefonieren in hoher Sprachqualität unter Berücksichtigung eines breiten Frequenzspektrums.
Damit HD-Telefonie funktioniert, muss die gesamte Kette zwischen den zwei beteiligten Telefongeräten HD-tauglich sein. Siehe auch -> HD-Voice und -> AMR-WB.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/HD-Telefonie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


HD-Voice: Marketingname für den technischen Standard "Adaptive Multirate Codec / Wide-Band" (-> AMR-WB). Dabei wird die Datenrate variabel an die verfügbare Kanalqualität angepasst. Bei AMR-WB wird der übertragbare Frequenzbereich von zirka 3,4 kHz auf etwa 6,4 kHz beziehungsweise 7 kHz angehoben, ohne mehr Funkressourcen zu belegen. Daraus resultiert eine deutlich bessere Übertragungsqualität. Der Klang ist sogar besser als bei ISDN.


Homepage ist ein Kunstwort aus "Home" (engl.: Heim, zuhause) und "Page" (englisch: Seite). Haupt- bzw. Startseite einer Internetpräsenz (-> Website). Gleichzeitig Titel- und Begrüßungsseite.


Hostname: So wird ein Teil der -> URL genannt. Er steht als erstes nach dem Protokoll. Beispiel: in https://sinnvoll-online.de ist sinnvoll-online der Hostname.


Hotspot: Ein mit -> WLAN versorgter Bereich. Dies wird durch Installation von einem oder mehreren -> Access Points (AP) erreicht. Die Reichweite eines APs kann 100 Meter betragen. Auch moderne -> Smartphones bieten eine Hotspot-Funktion. Dabei wird die Mobilfunkdatenverbindung des Smartphones per -> WLAN zur Verfügung gestellt.


HSCSD (engl. Abk.): High Speed Circuit Switched Data, deutsch etwa schnelle leitungsvermittelte Datenübertragung, ist eine Erweiterung des -> GSM-Mobilfunk-Standards CSD um schnellere Datenübertragung zu erreichen. Durch Bündelung mehrerer Datenkanäle können theoretisch Datenübertragungsraten bis etwa 115,2 kbit/s (= 8 × 14,4 kbit/s) erreicht werden.
Technisch handelt es sich um eine Bündelung mehrerer benachbarter Zeitschlitze auf eine logische Verbindung. Im -> GSM werden je Frequenz acht Zeitschlitze zeitversetzt übertragen. Theoretisch könnten alle acht Funkschlitze einer Verbindung zugeordnet werden. Dies ginge jedoch nur bei Verwendung von zwei Antennen, je einer für Uplink (gesendete Daten) und Downlink (empfangene Daten). Bei der üblichen einen Antenne schaltet das Handy nach dem Sendepuls auf Empfang um und braucht dabei auch eine gewisse Zeit zur Anpassung. Tatsächlich können so nur maximal vier Kanalschlitze genutzt werden, wobei eine Teilung von 2:2, 3:1 oder 4:1 für den Downlink:Uplink zur Wahl steht. Diese wirken dann als Multiplikator der Grunddatenrate je Schlitz von 9,6 kbit/s beziehungsweise 14,4 kbit/s, mit einem praktischen Maximum von 4 × 14,4 zu 57,6 kbit/s.
HSCSD ermöglicht transparente und nichttransparente Datenübertragung. Bei der transparenten Übertragung wird die Fehlerkontrolle der Anwendung überlassen. Dies ermöglicht einen gleichmäßigen Datenstrom, was für Echtzeitanwendungen (wie z. B. Video-Übertragungen) notwendig ist. Kleine Fehler im Bild sind dabei nicht so störend, wodurch HSCSD besser für diese Art von Anwendungen geeignet ist als -> GPRS. Bei der nichttransparenten Datenübertragung übernimmt das Netz die Fehlerkorrektur. Dies wird beim Surfen und Mailen benutzt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/HSCSD aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


HSDPA (engl. Abk.): High Speed Downlink Packet Access. Ein Datenübertragungsverfahren des Mobilfunkstandards -> UMTS, das vom 3rd Generation Partnership Project definiert wurde. Das Verfahren ermöglicht DSL-ähnliche Datenübertragungsraten im Mobilfunknetz. Auch als 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband bezeichnet. Siehe auch -> HSUPA und -> HSPA.


HSPA (engl. Abk.): High Speed Packed Access. Datenturbo für -> UMTS. Umfasst die Techniken -> HSDPA und -> HSUPA. Ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s.


HSPA+ (engl. Abk.): High Speed Packed Access. Effizienterer Nachfolger von -> HSPA.
HSPA+ nutzt die vorhandene Kapazität eines bereits auf -> HSPA aufgerüsteten -> UMTS-Netzes noch effizienter.
Dies wird dadurch erreicht, dass für Mobilfunkteilnehmer unterschiedliche Prioritäten vergeben werden, die beispielsweise die Nutzung sehr leistungsstarker aber störanfälliger Übertragungsverfahren nur Nutzern erlaubt, die sich in der Nähe der Basisstation befinden. Außerdem wird der Aufwand zur Fehlerkorrektur vermindert und die dabei gewonnene Kapazität für den Transport der Nutzdaten genutzt. Diese Maßnahmen werden erreicht, indem die Daten über zwei Sender geschickt und mit mehreren Antennen empfangen werden.
Eine weitere Effizienzsteigerung besteht in der Bündelung mehrerer zur Datenübertragung verfügbarer Kanäle.
Diese technischen Kniffe machen aus -> HSPA mit relativ einfachen Mitteln das wesentlich schnellere HSPA+, welches selbst zum ältesten UMTS-Endgerät kompatibel bleibt.


HSTS (engl. Abk.): HTTP Strict Transport Security. Ein Sicherheitsmechanismus für HTTPS-Verbindungen, der sowohl vor Aushebelung der Verbindungsverschlüsselung durch eine Downgrade-Attacke als auch vor Session Hijacking schützen soll. Hierzu kann ein Server mittels des HTTP response header Strict-Transport-Security dem Browser des Anwenders mitteilen, in Zukunft für eine definierte Zeit (max-age) ausschließlich verschlüsselte Verbindungen für diese Domain zu nutzen. Optional lässt sich dieses über den Parameter includeSubDomains auf alle Subdomains ausweiten, also nicht nur auf https://example.org sondern auch auf https://subdomain.example.org.

Durch eine von Google Chrome betreute und den anderen großen Webbrowsern genutzte HSTS preload list werden die Limitierungen des „trust on first use“-Prinzips für eine definierte Liste von Domains umgangen.[1] Die Eintragung zusätzlicher Domains ist kostenlos möglich

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HSUPA (engl. Abk.): High Speed Upload Packed Access. Datenturbo für -> UMTS. Schnelleres Hochladen von Daten.


HTML (engl. Abk.): Hypertext Markup Language. Seitenbeschreibungssprache für Webseiten. Befehlssammlung, einfache Sprache zur Gestaltung von Internetseiten, keine Programmiersprache. 1989 entwickelt von Tim Bernes-Lee, damals Kernphysiker und Computerspezialist am Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz.


HTTP (engl. Abk.): Hypertext Transfer Protocol (deutsch: Hypertext-Übertragungsprotokoll) ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten aus dem World Wide Web (WWW) in einen -> Webbrowser zu laden.

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HTTPS (engl. Abk.): HyperText Transfer Protocol Secure (deutsch: sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll) ist ein Kommunikationsprotokoll im World Wide Web (WWW), um Daten abhörsicher zu übertragen.

Technisch definiert es als URI-Schema eine zusätzliche Schicht zwischen HTTP und -> TCP. HTTPS wurde von Netscape entwickelt und zusammen mit SSL 1.0 erstmals 1994 mit deren -> Browser veröffentlicht.

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Hyperlink, kurz: Link (engl.: Verknüpfung, Verbindung, Verweis) oder elektronischer Verweis: Querverweis in einem -> Hypertext, der funktional einen Sprung an eine andere Stelle im gleichen oder in ein anderes Dokument ausführt.

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Hypertext ist ein Text, der mit einer netzartigen Struktur von Objekten Informationen durch -> Hyperlinks zwischen Hypertext-Knoten verknüpft. Hypertext wird in Auszeichnungssprachen geschrieben, die neben Format-Anweisungen auch Befehle für Hyperlinks beinhalten, die bekannteste ist die Hypertext Markup Language (HTML) für Internetdokumente.

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